Die Purdue-Studie ergab, dass der Wechsel vom Hellmodus in den Dunkelmodus bei 100% Helligkeit durchschnittlich bis 47% Strom spart.

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Auch als Nicht-Flottenelektrifizierungskunde profitieren Sie von unserem THG-Service.



In nur 3 Schritten THG Quote beantragen und schnell Ihre Prämie erhalten

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Mit Ihrem Namen, Steuernummer (bei Unternehmen) und E-Mail-Adresse können Sie sich schnell und einfach über das Formular zur THG-Quote anmelden.

Wichtig: Diese Daten müssen mit den Daten des Fahrzeughaltenden übereinstimmen.
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Für größere Flotten bieten wir die Möglichkeit zum gebündelten Hochladen Ihrer Dokumente.
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Sobald Sie die Beauftragung absenden, kümmern wir uns um den Rest. Ihre Prämie erhalten Sie in der Regel innerhalb von 12 Wochen nach Beauftragung.

Warum inno2fleet Flotten-managerInnen mit dem Vertrieb der THG-Quote hilft

Sollten Sie noch kein Flottenelektrifizierungskunde bei uns sein, informieren wir Sie gerne über unsere Angebote und Services.
Fordern Sie direkt hier die Kontaktaufnahme durch unsere Experten an.
Alternativ empfehlen wir Ihnen unseren Online Elektrifizierungscheck.

Informationen rund um das Thema THG-Quote

Was ist die THG-Quote?
Das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) verpflichtet Unternehmen, die fossile Kraftstoffe in den Umlauf bringen, zur jährlichen Minderung der Treib­hausgase, die ihr verkaufter Kraft­stoff verursacht. Um diese Treibhausgasminderungsziele zu erfüllen, haben die verpflichteten Unternehmen verschiedene Optionen, beispielsweise den Einsatz von Biokraftstoffen oder von grünem Wasserstoff. Um den Aufbau von Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Fahrzeuge zu unterstützen, ist es den verpflichteten Unternehmen seit Jahresbeginn 2022 als weitere Option auch möglich, einen Pauschalbetrag von 2.000 kWh pro Elektrofahrzeug anzurechnen.
Wie funktioniert der Handel mit THG- Quoten?
Das Umweltbundesamt prüft und bescheinigt den Antragstellenden die handelsfähigen Strommengen. Für den Quotenhandel schließen daraufhin Verkaufende und quotenverpflichtete Kaufende der THG-Quote einen Quotenhandelsvertrag. Diesen Vertrag legen sie dem Hauptzollamt vor. Das Hauptzollamt prüft und überwacht die gehandelten THG-Quotenmengen sowie die Quotenerfüllungsverpflichtung der Mineralölunternehmen. Der Quotenhandel erfolgt über bilaterale Handelsbeziehungen, weshalb es für die Verkaufenden von THG-Quoten attraktiv ist, einen im THG-Quotenhandel gut vernetzten Dienstleister für die Vermittlung der THG-Quotenmengen an die quotenverpflichteten Unternehmen zu beauftragen.
Wie können E-Flottenbetreiber ihre THG- Quoten verkaufen?
Ab dem 1.1.2022 sind* Inhabende von Elektrofahrzeugen und Betreibende von Ladepunkten EigentümerInnen der THG-Quote und damit berechtigt, diese weiterzuverkaufen. Während Besitzenden von Elektrofahrzeugen einen Pauschalwert von 2.000 kWh je Fahrzeug weiterverkaufen können, wird die THG-Quote von öffentlichen Ladepunkten kWh genau gemessen und verkauft. Damit reicht das Spektrum der Quotenverkaufenden aus Ladestrom vom E-Mobilisten bis zum industriellen Ladepunktbetreibenden. E-Flottenbetreibende profitieren dank ihrer Anzahl an Fahrzeugen besonders.  
* nach der Verordnung zur Festlegung weiterer Bestimmungen zur Weiterentwicklung der THG-Quote
Verkaufen Flottenbetreibende ihre CO2 Ersparnis durch die Umrüstung auf E-Mobilität also weiter? Gibt es Konsequenzen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung?
Nein. Selbst wenn ein Unternehmen erst 2022 eine eigene Unternehmensflotte einführen würde und vorher keine direkten Emissionen aus der betrieblichen Mobilität hatte, kann das Unternehmen von einer neu eingeführten E-Flotte im Rahmen des THG-Quoten Handels profitieren. Der THG-Quoten Handel berührt die de-facto Emissionen dieser E-Flotte im Kalenderjahr nicht. In der Nachhaltigkeitsberichterstattung wird daher empfohlen, die eigenen Emissionen der betrieblichen Mobilität gemäß GRI 305 zu erfassen und darauf hinzuweisen, dass das Unternehmen mit einer definierten Anzahl an Elektrofahrzeugen am THG-Quotenhandel teilgenommen hat.
Auf welcher Grundlage wird die THG-Prämie berechnet?
Die THG-Quote berechnet sich auf Grundlage von Energieeinheiten fossiler Kraftstoffe, deren Umlauf gemindert werden soll. Während diese Energieeinheiten in kWh angegeben werden, gibt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) pauschale kWh Schätzwerte für verschiedene Fahrzeugtypen vor. Rein batterielelektrische Fahrzeuge der Fahrzeugklasse M1 werden dabei für das Jahr 2022 mit exakt 2.000 kWh versehen. Für die Fahrzeugklassen N1 (leichte Nutzfahrzeuge) und M3 (Omnibusse) werden höhere Schätzwerte erhoben. Im Falle öffentlicher Ladesäulen wird kWh genau abgerechnet.
Wie häufig kann von der Prämie profitiert werden?
Der Handel mit der THG-Quote findet jährlich statt, so können Fuhrparkbetreibende jährlich je E-Fahrzeug von der Prämie profitieren.  
Welche Voraussetzungen müssen FlottenmanagerInnen und Fuhrparkbetreibende erfüllen um von der THG- Quote zu profitieren?
Haltende von E-Fahrzeugen benötigen zum Verkauf der THG-Quotenrechte lediglich den Fahrzeugschein (Vor- und Rückseite) und den THG-Quotenüberlassungsvertrag der E-Fahrzeuge um von den Prämien zu profitieren.
Wie verhält es sich mit der Ladeinfrastruktur der Mitarbeitenden zu Hause und der am Arbeitsplatz?
Ausschließlich Haltende öffentlicher Ladesäulen können von dort geladenen kWh von der THG-Quote profitieren. Sowohl Wallboxen bei Mitarbeitenden zu Hause, als auch Ladeinfrastruktur auf Unternehmensparkplätzen, die nicht öffentlich zugänglich sind, entsprechen nicht den Kriterien der „öffentlichen Ladeinfrastruktur“.
Was muss man als Privatperson bei der Versteuerung der THG-Quote beachten?
Die Höhe der THG-Quoten Prämie variiert von Anbieter zu Anbieter, dabei ist steuerbedingt eine höhere THG- Quoten Prämie nicht immer lukrativer. Der Grund liegt darin, dass Privatpersonen jegliche Einnahmen, die steuerlich unter „sonstige Einkünfte“ zu verbuchen sind, über einer Gesamthöhe von 255 € versteuern müssen. Neben Einnahmen aus einmaligen oder gelegentlichen Tätigkeiten, Einkünften aus der Vermietung beweglicher Gegenstände sowie Einkünften aus gelegentlicher Vermittlung gehören auch Prämien wie die THG-Quoten Prämie zu diesen sonstigen Tätigkeiten. All jene "sonstigen Tätigkeiten" dürfen pro Jahr in Summe nicht die Freigrenze von 255 € überschreiten, sofern sie unversteuert bleiben sollen.
Liegt die THG-Quoten Prämie bei maximal 255€ und man hat keine weiteren Einnahmen unter „sonstige Einkünfte“ verbucht, ist die THG-Quoten Prämie also steuerbefreit. Überschreitet man aber die Freigrenze um nur einen Euro, muss man die gesamte THG-Prämie sowie alle weiteren "sonstigen Einkünfte" in der Steuerklärung aufführen.

Ob man sich für eine steueroptimierte THG-Quoten Prämie entscheidet, hängt also davon ab, ob es weitere „sonstige Einkünfte“ gibt, die zur Freigrenze von 255 € beitragen. Ist dies nicht der Fall, kann sich eine unversteuerte THG-Quoten Prämie von 250€ lohnen. Ansonsten gilt es individuell auszurechnen, wie lukrativ eine signifikant höhere THG-Quoten Prämie auch nach der Versteuerung der „sonstigen Einkünfte“ noch ist.  An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass dieser Artikel KEINE fachliche Steuerberatung ersetzt. Die Angaben beziehen sieht auf § 22 Nr. 3 EStG, sowie § 46Abs. 3 EStG.
Noch Fragen? Sprechen Sie uns gerne an:
Ihr Ansprechpartner
Manuel Roddelkopf
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